Googles AppEngine …

Bin vor kurzem auf die Google AppEngine gestoßen. Nun, was ist das? “Run your web applications on Google’s infrastructure.” Man kann also seine Webanwendungen bei Google hosten.
Hört sich gut an, doch alles ist noch nicht so rosig, denn es gibt (noch) ein paar Wermutstropfen:

  • Beschränkung der Skriptsprache auf Python (wird wahrscheinlich bald auf PHP ausgeweitet)
  • das ganze unterliegt einer Sandbox ( die Software wird vom Rest des Systems abgeschirmt, quasi in den Sandkasten gesetzt, in dem sie einerseits keinen Schaden anrichten kann und andererseits die Wirkungen der Software aufgezeichnet werden können)
  • kein SQL (es wird eine eigene Query für den Datastore verwendet: GQL)
  • 500 MB Speicherplatz
  • Traffic für 5 Mio. Seitenaufrufe

Natürlich ist es ein großer Anreiz, Googles Infrastruktur zum Hosten eigener Anwendungen zu verwenden. Es gibt zwar noch ein paar Dinge die einem Sauer aufstoßen können, vor allem die Beschränkung auf Python, allerdings verrät ein Blick in die app.yaml Datei, welche jede Applikation im root-Verzeichnis haben muss, dass die Beschränkung bald fallen wird:

application: test
version: 1
runtime: python
api_version: 1
handlers:
- url: /images
static_dir: images
- url: /.*
script: erste_ausgabe.py

Das Attribut runtime gibt den Hinweis dazu.

Für den ganzen Rest (Datenbank, Mail, …) gibt’s immer eine eigene API:

  • Python Runtime
  • Datastore API
  • Images API
  • Mail API
  • Memcahe API
  • URL Fetch API
  • Users API

Natürlich hat Google ein SDK beigepackt und es finden sich auch schon zahlreiche (wenn oft auch sinnlose ;) ) Anwendungen in der AppEngine.

Hier geht’s los!

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